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Die Landesverwaltung hat zum Jubiläumsjahr eine neuen Webseite zur Autonomie freigeschaltet.

Dort finden Sie auch zahlreiche Veranstaltungen zum Thema.

Die etwas andere Karte: Ausbeutung und solidarische Alternativen

Workshop im Rahmen von: KAUZ – Werkstatt für Klima, Arbeit und Zukunft

Wir leben in einer Welt voller Widersprüche: Ausbeutung und solidarische Alternativen liegen oft nah nebeneinander. Unser tägliches Leben spielt sich in einem System ab, das Ungleichheiten vorantreibt und stabilisiert und es für das Individuum nahezu unmöglich macht, nicht auf Kosten von anderen Menschen und der Umwelt zu leben. Vieles davon haben wir gelernt als normal zu akzeptieren und folglich nicht zu hinterfragen. Gleichzeitig entstehen in den Bruchlinien dieses Systems solidarische Alterna-tiven, die im Hier und Jetzt eine Solidarische Lebensweise er-proben. All diese vielfältigen Prozesse spiegeln sich in unserer Umgebung wider.

In diesem Workshop nutzen wir die Methode des kollektiven, kritischen Kartierens. Diese ermöglicht uns, die Normalität zu hinterfragen, mit der wir unsere Umgebung annehmen. Wir erforschen, welche Strukturen uns in unsolidarisches Verhalten drängen. Zugleich suchen wir im Workshop nach Beispielen für Strukturen, die ein sozial und ökologisch nachhaltiges Leben unterstützen und im Hier und Jetzt bereits verankert sind. Durch den Vergleich dieser beiden Perspektiven können wir unsere Wahrnehmung für unsere Umgebung schärfen und die entscheidende Frage stellen: Wie kann ein Umfeld aussehen, das eine solidarische Zukunft unterstützt? Im Workshop erkunden wir die unmittelbare Umgebung des Veranstaltungsortes und zeichnen unsere Beobachtungen auf Karten ein.

Kollektive Kartierungen sind eine Möglichkeit, Beobachtungen und Alltagserfahrungen zu sammeln und in ihrem Kontext zu diskutieren. Verschiedene soziale Bewe-gungen rund um den Globus nutzen diese Methode, um Entwürfe für eine solidarische Welt zu entwickeln und zu kommunizieren.

Ziele des Workshops:
❖ Räumliches Verorten von Strukturen, die eine Solidarische Lebensweise begünstigen oder behindern.
❖ Ansatzpunkte finden, um in unserer Umgebung solidarische Alternativen zu fördern.
❖ Ermöglichen einer gemeinschaftlichen Lernerfahrung durch die kreative Methode des kollektiven Kartierens


Lisa Perkmann ist Sozialpädagogin und Kunsttherapeutin und studiert seit Herbst 2022 an der Uni Bozen den Master Design For Kids. In ihrer Arbeit mit Menschen richtet sie ihren Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit, auf Kulturarbeit und kreativ künstlerische Betätigung.

 

Die Veranstaltungen ist Teil des Angebotes von KAUZ – Werk­statt für Klima, Arbeit Und Zukunft (www.kauz-project.org).

 

HINWEIS:

Am 2. Dezember findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe der Vortrag und Dialoforum "Von der imperialen zur solidarischen Lebensweise" mit Kris Krois statt.

KAUZ

Ort: Meran, urania meran, Ortweinstraße 6
Datum: 03.12.2022
Uhrzeit: 09:00-12:30
Veranstalter: Amt für Weiterbildung, 39100 Bozen, A.-Hofer-Str. 18, in Zusammenarbeit mit Master in Eco-Social Design an der Freien Universität Bozen
Kosten: kostenlos, Anmeldung innerhalb 25.11.2022
Website: http://www.provinz.bz.it/weiterbildung
E-Mail: amt.weiterbildung@provinz.bz.it

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